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Luoyang pagoda forest.

Henan

Südlich des Flusses

Informationen über Henan

Shanghai, Peking, die Große Mauer und Terrakotta-Armee sind wohl mittlerweile den Meisten ein Begriff, doch China hat noch viel mehr zu bieten. Henan ist die bevölkerungsreichste Provinz Chinas und bildet das kulturelle und geschichtliche Herz des Landes. Die chinesische Schrift und Sprache haben hier ihren Ursprung, drei Dynastien wurden aus den Städten Anyang, Luoyang und Kaifeng in der Provinz Henan regiert und sowohl Tai Chi als auch Kung Fu wurden in Henan entwickelt. So kann Henan das Ziel einer kompletten umfang- und abwechslungsreichen China-Reise sein, ohne zu langweilen.

Luoyang: eine tausendjährige Kaiserstadt

Laut der chinesischen Philosophie des Prinzips Taiji, hat Luoyang wegen der geographischen Lage ihren Namen bekommen, der Norden des Luo bedeutet. Heute befindet sich Luoyang wegen des historischen Wechsels der Stätte im Süden des Luo-Flusses. Trotzdem bietet die Stadt zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten.

Neben der herrlichen Naturparks wie Jiguan Dong (Hahnenkamm-Grotte) und Longtan Xia (Schlucht des Drachensees), ist Luoyang vor allem berühmt für ihre Bedeutung in der chinesische Geschichte als Kaiserstadt. Eine der vier großen alten Hauptstädte Chinas

Luoyang ist bekannt als eine der vier großen alten Hauptstädte Chinas, die unter mehreren Dynastien die Hauptstadtfunktion ausübte. Im 8. Jahrhundert war Luoyang eines der Zentren des chinesischen Kaiserreichs und eine der größten Städte der Welt. Heute hat die Stadt etwas an Bedeutung verloren; der wahre Schatz Luoyangs liegt in seiner Geschichte. Allein auf der Hügelkette des Mangshan (邙山) wurden 24 Herrschergräber aus sechs Dynastien gefunden. In der Luoyang Altstadt fühlt man sich bei einem Spaziergang ins kaiserliche China zurückversetzt und im Luoyang-Museum sowie Luoyang Museum der historischen Grabstätten sind viele bedeutende Fundstücke aus der bewegten Geschichte der Region zu sehen.

Spuren des Buddhismus

Da in vielen chinesischen Dynastien der Buddhismus gefördert wurde, kann man auch in Luoyang noch heute die Blüte des Buddhismus erkennen. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten sind das Kloster des weißen Pferdes und die Longmen-Grotten. Laut einer Legende wurde das Kloster des weißen Pferdes vom Kaiser Mingdi, aus der östlichen Han-Dynastie, im Jahr 68 n. Chr. errichtet, um den Gott des Westens zu verehren. Ein Traum soll ihn ermutigt haben den Tempel zu errichten. Über viele Dynastien wurde er weiter ausgebaut und während der Kulturrevolutionen fast komplett zerstört. Heute ist er restauriert und gilt als der erste Tempel Chinas. Er ist zum Zentrum des chinesischen Buddhismus geworden und ein wichtiges Denkmal.

Die Longmen-Grotten, auch Drachen-Tor Grotten befinden sich am Yi-Fluss, 13 Kilometer südlich der alten Hauptstadt Luoyang. Sie sind nicht nur eine der vier berühmtesten buddhistischen Grotten Chinas, sondern auch ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die Bauarbeiten der Grotten begannen in der Nördlichen Wei Dynastie und dauerten ca. 400 Jahre. Es gibt hier insgesamt 2345 Nischen, über 100,000 Buddhastatuen und mehr als 2800 Inschriften. Die Bodhisattva Vairocana der Fengxian-Grotte ist mit 17 Metern die größte Statue der Longmen Grotten. Neben der Buddhastatuen sind die Longmen-Grotten auch ein wichtiges Zeugnis der Kunstgeschichte: viele Schrifttafeln der Longmen-Grotten gelten als Vorbild der chinesischen Kalligraphie.

Bilder von Henan

Luoyang pagoda forest.
Shaolin Luoyang
Shaolin Luoyang

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Photo Niklas Juliusson

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