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Tian'anmen-Platz

Platz vor dem Tor des himmlischen Friedens

Informationen über Besuch des Tian'anmen-Platzes

Der Tian'anmen-Platz, der übersetzt Platz vor dem Tor des himmlischen Friedens heißt, erhielt 1959 seine heutige Form als zentraler Paradeplatz der sozialistischen Hauptstadt Peking. Sehenswürdigkeiten wie dieser Platz tragen eine dunkle Geschichte mit sich, und so erlangte der Platz im Zentrum Pekings bei den Studentendemonstrationen und deren Niederschlagung im Jahr 1989 traurige Berühmtheit. Bereits 1919 hatten auf dem Platz Studenten gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages demonstriert.

Jeden Morgen zum Sonnenaufgang wird die Nationalflagge auf dem Tian’anmen-Platz gehisst. Das sollten Sie nicht verpassen! Der Platz hält zahlreiche Sehenswürdigkeiten in jeder Himmelsrichtung bereit, die es zu entdecken lohnt!

Bilder von Besuch des Tian'anmen-Platzes

Tiananmen Square Beijing Group Photo
Beijing Forbidden City
Forbidden City

Highlights In der Nähe von Besuch des Tian'anmen-Platzes

Forbidden City
Die Verbotene Stadt

Gleich einer Festung von einer 10 m hohen Mauer und einem breiten Graben umschlossen, liegt der 960 m lange, rechteckige Komplex der Verbotenen Stadt in der Mitte Pekings. Auf dem Gelände befinden sich insgesamt 890 Paläste mit 8.886 Räumen. Einer Legende nach sollen es eigentlich 9.999½ Räume sein. Der halbe Raum hat symbolischen Charakter. Danach durfte nur der Himmel einen Palast mit 10.000 Räumen besitzen. 1406 bis 1420 erbaut, bildet der Kaiserpalast das größte Ensemble klassisch-chinesischer Gebäude. Von der „Verbotenen Stadt“ spricht man, da keiner außer dem Kaiser aus eigener Machtvollkommenheit Zutritt besaß. Mit Haupt- und Nebenfrauen, Konkubinen, Kindern und Eunuchen lebten hier bis zu 3.000 Personen.

Gliederung und Symbolik Den größeren Teil der Fläche nehmen die Zeremonial- und Funktionsgebäude im Süden der Verbotenen Stadt ein; sie waren für die Frauen tabu. Dort arbeiteten außer Eunuchen auch hohe Beamte oder erschienen Gesandte zur Audienz. Im Norden drängen sich die Wohnhöfe des Kaisers und seines Harems. In beiden Teilen reihen sich die Hauptgebäude entlang Pekings großer Nord- Süd-Achse. Fast alle sind mit gelb glasierten Ziegeln gedeckt, der Symbolfarbe des Kaisers, repräsentiert er doch das auf dem gelben Lössboden Nordchinas gegründete Reich gegenüber dem Himmel. Im Gebäudeschmuck der Verbotenen Stadt ist der Wolkendrache als segenbringendes Symboltier des Kaisers allgegenwärtig; an den hinteren Hallen gesellt sich zu ihm der Phönix, Symboltier der Kaiserin.

Temple of Heaven Beijing
Himmelstempel

Eine ganz besondere Peking Sehenswürdigkeit findet sich in der Südstadt mit dem Himmelsaltar und Himmelstempel. Eigentlich sollte man an dieser Hauptstätte des altchinesischen Naturkults in klirrend kalter Winternacht bei Stromausfall weilen, also nur von Mond und Sternen beleuchtet, um ihre ganze Magie zu erfahren. Zur Wintersonnenwende nämlich brachte der Kaiser auf der kreisrunden Altarterrasse, unterstützt von über 100 Mitwirkenden, dem „Himmelskaiser“ ein elaboriertes nächtliches Seiden- und Tieropfer dar. Wer die Gestaltungselemente der Terrasse abzählt, stößt immer auf die Drei oder deren Potenz, die Neun, und deren Vielfache – bei den Treppenstufen, Geländersegmenten oder der Zahl der Steinplatten. Denn die Drei besitzt Yang-Qualität wie der Himmel, dessen kreisrunde Form die Bauten ebenfalls widerspiegeln. Drittes Himmelssymbol ist das Blau der glasierten Ziegel. Die Terrasse liegt ganz im Süden des baumbestandenen Geländes, das deutlich größer ist als die Verbotene Stadt. So zählt der Himmelstempel ohne Zweifel zu den Sehenswürdigkeiten Pekings!

Nach Norden schließt der von der „Echomauer“ umfriedete runde Hof des Kaiserlichen Himmelsgewölbes an. Die hier verwahrten Seelentafeln des Himmels und der kaiserlichen Ahnen wurden zum Opfer in blauen Zelten auf der Altarterrasse aufgestellt, ebenso die Tafeln von Sonne, Mond, Gestirnen und Wettererscheinungen in den Nebengebäuden. Die Holzkuppel der Rundhalle ist ein Wunderwerk der Zimmermannskunst. Ein weißer Dammweg führt nach Norden zur Halle des Erntegebets. Dieser Rundbau mit seinem dreifachen blauen Dach symbolisiert das Kreisen der vom Himmel bemessenen Zeit: Die vier Hauptsäulen entsprechen den Jahreszeiten, der innere Kranz von zwölf Säulen den Monaten, der äußere Säulenkranz den zwölf Doppelstunden des Tages. Ausstellungen in den Seitenhallen des Himmelstempel geben einen Einblick in den grandiosen Opferritus.

Weitere Peking Sehenswürdigkeiten in der Südstadt sind die Antiquitätengasse Liulichang, das Hauptgeschäftsviertel Qianmen sowie die teilrestaurierte Überreste der damaligen Stadtmauer von Peking. Tipp: Wer in der Liulichang nach Antiquitäten und Kunstschätzen sucht, sollte sich in die Kunsthandlung Rongbao Zhai begeben und zum Verschnaufen eine Pause in der Teestube im Obergeschoss einlegen. Dies sind Peking Sehenswürdigkeiten pur!

Unsere Reisen nach Besuch des Tian'anmen-Platzes

Photo Niklas Juliusson

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