Unser Anspruch

Als China Spezialist können wir nicht alles empfehlen

Manche der üblichen Sehenswürdigkeiten verlieren mit dem zunehmenden Tourismus an Attraktivität. Wir beobachten dies genau und nehmen vor allem die Hinweise unserer Gäste sehr ernst. Einige Beispiele für Programme, die Sie bei uns nicht finden, nennen wir Ihnen hier im Folgenden.

Pekingente im Restaurant „Quanjude“

Für das traditionelle Essen vermeiden wir den Besuch in diesem Restaurant, das als „Geburtsstätte“ der Pekingente gilt. Von den Einheimischen längst gemieden, wird es jedoch weiterhin in fast jedem Reiseführer vorgestellt. Von außen bombastisch, bietet dieses Haus Platz für 2.000 Personen. Man setzt dort auf den Ruhm der Vergangenheit anstatt auf Service und Qualität. Folglich ist das Personal „bemüht“, jede Gruppe wie ein „Fließband-Modul“ zu behandeln und so schnell wie möglich zu bedienen, um Platz für die Nächste zu schaffen. Es gibt in Peking jedoch genug Pekingenten-Restaurants, wo Sie guten Service und hervorragendes Essen bekommen.

Die Ming-Gräber bei Peking

Wegen ihrer kulturhistorischen Bedeutung gehören sie zum Weltkulturerbe. Das Erlebnis vor Ort ist unserer Erfahrung nach aber eher enttäuschend. Der Hauptanziehungspunkt soll die Grabkammer sein, zu der ein für die Touristen gebauter, schlecht beleuchteter Betontunnel führt. In der Kammer ist jedoch nur eine schlechte Replik des Sarges zu sehen, für dessen Besichtigung zudem kaum Zeit bleibt, denn täglich drängen riesige Menschenmassen durch die Anlage.

Kampfvorführung im Shaolin-Kloster

Eine Besichtigung des weltberühmten Shaolin-Klosters, dem Ursprungsort der asiatischen Kampfkunst, enthalten wir Ihnen selbstverständlich nicht vor. Der Besuch einer Kampfvorführung ist hier allerdings eher ernüchternd, denn die „Schauspieler-Mönche“ spulen nur gelangweilt ihr Routine-Programm ab. Von Authentizität kann leider nicht die Rede sein. Alternativ besuchen Sie auf unseren Reisen eine Kampfvorführung in einer echten Kampfsportschule und erhalten einen wesentlich authentischeren Einblick in die chinesischen Kampfkünste.

Bootsfahrt auf dem Westsee in Hangzhou

Für Chinesen ist der Westsee ein absolut legendärer Ort. Eine Bootsfahrt in den überladenen Touristenbooten ist aber eine schlechte Wahl für einen Europäer. Durch Lautsprecher dröhnen ununterbrochen Märchen und Anekdoten zu denen der Westler, mangels Sprach- und Geschichtskenntnissen, keinen Zugang hat.

Jadebuddha-Tempel in Shanghai

Mittlerweile ist der Jadebuddha-Tempel zu einem der meist besuchten Tempel für Touristen geworden. In dem Gedränge ist es fast unmöglich, die Jadestatuen zu sehen. Daher verzichten wir bei unseren Gruppenreisen auf einen Besuch und zeigen Ihnen beispielsweise den alten Longhua Tempel, der ein authentisches Bild eines lebendigen Tempels mit zahlreichen Gläubigen und Mönchen bietet.

World Financial Tower in Shanghai

Das auch "Flaschenöffner" genannte World Financial Center (492 m) ist zwar bis zur Fertigstellung des Shanghai Towers (632 m) noch das höchste Gebäude in Shanghai, bietet aber im Vergleich zum Jinmao-Tower (421 m) nur einen eingeschränkten Blick auf die moderne Metropole.
Die Innenarchitektur des Jinmao-Hochhauses ist ungewöhnlich und spektakulär. Auf der Aussichtsplattform haben Sie die Möglichkeit das komplette Panorama der Stadt zu genießen.

Jumbo-Kingdom-Boot in Hongkong

Bei unseren Gruppenreisen nach Hongkong verzichten wir bewusst auf ein Essen auf dem schwimmenden „Jumbo-Kingdom-Boot“. Das schwimmende Restaurant von Hongkong ist zwar weltberühmt, doch es ist sehr touristisch geworden, der Speisesaal sehr groß und meist hoffnungslos überfüllt, sodass man schnell das Gefühl einer Massenabfertigung bekommt.