Moderne Seidenstraße mit dem Auto

Nördliche Seidenstraße: Hamburg - Shanghai 01.05.2019-08.06.2019

  • Warschau
  • Astrachan
  • Buchara
  • Samarkand
  • Kashgar
  • Dunhuang
  • Xi'an
  • Nanjing
  • Shanghai

In 39 Tagen rollen Sie im Fahrzeug Ihrer Wahl von Hamburg aus entlang der legendären Seidenstraße durch Polen, Weißrussland, Russland, Kasachstan, Usbekistan und Kirgistan bis nach China. Betreut werden Sie ab Weißrussland abschnittsweise von lokalen Reiseleitern bis ins Ziel Shanghai. Los geht’s am Tag der Arbeit, auf eine Auszeit von dieser. Ladies and gentlemen: start your engines for the ride of your life!

Reisehöhepunkte

  • Perlen der Seidenstraße: Khiva, Buchara, Samarkand, Kasghar, Dunhuang
  • Wüsten Kyzylkum und Taklamakan
  • Pamirgebirge mit Pik Lenin
  • Chinas Highlights: Große Mauer, Terrakotta-Armee, Kaiserstädte Xi’an und Luoyang sowie Shanghai

China Tours-Mehrwert

  • Deutsch- oder englischsprachige Reiseleitung ab Weißrussland bis Kirgistan
  • Deutschsprachiger Reiseleitung in China
  • Roadbook und Garmin-Leihgerät
  • Chinesischer Führerschein und Nummernschild
  • Deutschsprachiger Tour Guide
  • Tag 1
    • Hamburg – Posen / 550 km

    Start in Hamburg

    Das große Abenteuer startet für Sie heute in Hamburg. Die erste Tagesetappe führt Sie nach Posen. Die Ursprünge von Posen gehen weit in die Vergangenheit zurück. Siedlungsspuren gehen bis zu 13.000 Jahre zurück. Posen ist Hauptstadt der Provinz Großpolen und mit rund 550.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Polens. Es erwartet Sie ein liebevoll renoviertes Zentrum, welches die reiche Geschichte der Stadt widerspiegelt. (A)

  • Tag 2
    • Posen – Warschau / 310 km

    Erster Grenzübergang nach Polen

    Zum Teil über Autobahnen geht es an Tag 2 für Sie bequem weiter nach Warschau, der Hauptstadt von Polen. Zu beiden Seiten der Weisel gelegen,  beeindruckt vor allem die Altstadt. In der als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragenen Altstadt kann man heute wunderbar flanieren, eine der zahlreichen schönen Kirchen besuchen oder sich mit einem der leckeren Kuchen verwöhnen. (F/A)

  • Tag 3
    • Warschau – Brest / 205 km

    Die schöne Altstadt von Warschau

    Die reine Fahrzeit beträgt heute ca. 3 Stunden, allerdings stark davon abhängig, wie lange die Grenzformalitäten an der Grenze zu Weißrussland dauern. Geduld ist hier ein erstes Mal gefordert. Am Nachmittag erreichen Sie Brest, die westlichste Stadt Weißrusslands mit 330.000 Einwohnern. (F/A)

  • Tag 4
    • Brest – Homel (Gomel) / 531 km

    Fahrt durch Südweißrussland

    Die Fahrt geht weiter durch Südweißrussland. Die Tagesetappe beträgt 566 km auf guten Straßen. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Stadt Homel, am Fluss Sosch gelegen. Mit rund 500.000 Einwohnern ist Homel zweitgrößte Stadt Weißrusslands und liegt im unmittelbaren Gebiet, welches durch die Tschernobyl-Katastrophe kontaminiert wurde. Allerdings ist die Belastung durch Strahlung deutlich zurückgegangen, so dass Sie ungefährdet die Durchreise vornehmen können. (F/A)

  • Tag 5
    • Homel (Gomel) – Orjol / 399 km

    Einreise nach Russland

    Weiter geht das Abenteuer in Richtung russische Grenze. Wie schon bei der Einreise, ist auch beim Übergang nach Russland Geduld erforderlich und ein nettes Lächeln nicht fehl am Platz. Erste Station in Russland ist die Stadt Orjol oder auch Orel genannt. Die Stadt liegt inmitten des fruchtbaren Schwarzerdegebietes und ist Zentrum des Getreideanbaus. Stoßen Sie heute mit einem kleinen Gläschen Wodka auf die erste Station in Russland an, nastrovje! (F/A)

  • Tag 6
    • Orjol (Orel) – Woronesch / 351 km

    Fahrt nach Woronesch

    Über Land geht es in südlicher Richtung nach Woronesch. In der Hauptstadt der Oblast Woronesch wohnen knapp 900.000 Einwohner. Erholen Sie sich hier von den doch anstrengenden Etappen der Vortage, und sehen Sie sich die in der Stadt präsenten unterschiedlichen Baustile an, die vom Zuckerbäckerstil der Theater bis zum Jugendstil z.B. beim Bristol-Hotel führen. (F/A)

  • Tag 7
    • Woronesch – Wolgograd / 581 km

    Wälder & Dörfer

    Durch die russische Landschaft mit kleinen Dörfern, weiten Wäldern und viel Landwirtschaft fahren Sie nach Wolgograd, das im 2.Weltkrieg traurige Berühmtheit unter dem Namen Stalingrad erlangte. Das Gedenken an die Schlacht um Stalingrad ist hier allgegenwärtig. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen neben dem Kriegsmuseum, die Wolga, die Gedenkstätte der Schlacht von Stalingrad und der Mamajew-Hügel. Mit 85 Metern Höhe ist die Mutter-Heimat-Statue einer der größten Statuen der Welt. (F/A)

  • Tag 8
    • Wolgograd – Astrachan / 423 km

    Entlang der Wolga

    Die Wolga, von den Russen liebevoll „Mütterchen Wolga“ genannt, bestimmt heute neben der Kalmückischen Steppe  die Strecke. Auf seinem Weg zum Kaspischen Meer wird der Fluss immer weiter und manchmal ist das gegenüberliegende Ufer kaum zu sehen. Die Landschaft wirkt eintönig mit vielen sandigen Gebieten. Hin und wieder begegnen Ihnen Kamele.  Am Abend erreichen Sie Astrachan. (F/A)

  • Tag 9
    • Astrachan

    Freizeit in Astrachan

    Nach dem gestrigen anstrengenden Fahrtag haben Sie sich heute ein wenig Ruhe verdient und bleiben in Astrachan. Die Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten wie u.A. den Kreml, die Sie in Ruhe erkunden können. Nutzen Sie außerdem die verbleibende Zeit, um sich und Ihr Fahrzeug fit zu machen für die Steppenstraßen Zentralasiens. (F/A)

  • Tag 10
    • Astrachan – Atyrau / 355 km

    Über die Grenze nach Kasachstan

    Immer tiefer geht es hinein in eine wüstenartige Steppe. Der Grenzort Kotyevka scheint völlig abgelegen. Die Grenzformalitäten sind langwierig und umständlich. Doch endlich haben Sie es geschafft. Sie haben Kasachstan erreicht! Die Straße bis Atyrau ist recht anspruchsvoll und stellt eine Herausforderung dar. Der durch Atyrau führende Fluss Ural stellt die Grenze zwischen Europa und Asien dar. Ab hier lassen Sie Europa hinter sich, willkommen in Asien. (F/A)

  • Tag 11
    • Atyrau – Kul‘sary / 277 km

    Steppenlandschaft & Nomaden

    Die Strecke führt weiter durch die Steppe, wo Kamele Ihre ständigen Begleiter sind. Soweit das Auge blickt, liegt Ödland vor Ihnen, unterbrochen nur von einigen struppigen Büschen. Bei Dossor liegt rechts untermittelbar neben der Straße ein muslimischer Friedhof, ein kurzer Halt lohnt sich bevor es weiter geht in den kleinen Ort Kul’sary. Hier tanken Sie nochmals Kraft für die morgige Etappe über die Grenze nach Usbekistan. (F/A)

  • Tag 12
    • Kul‘sary – Jazliq / 451 km

    Grenze zu Usbekistan & Übernachtung im Teehaus

    Auch heute wirbeln die Wagen viel Staub auf bei der Fahrt zum Grenzposten. Die Strecke ab Beyneu bis zur Grenze ist fürchterlich, eine Staubpiste mit großen Löchern. Der Grenzübergang Bedarf hier wieder großer Geduld, alles wird hier noch händisch erfasst. Das erste Nachtlager in Usbekistan wird in einem kleinen Teehaus aufgeschlagen, mitten im Nirgendwo der Steppe. Lassen Sie den funkelnden Sternenhimmel auf sich wirken und lauschen Sie den Lauten der Kamele, die sich in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Nachtlager aufhalten. Herrlich! (F/A)

  • Tag 13
    • Jazliq – Khiva / 482 km

    Fahrt durch die Wüste Kyzyl Kum • Nachmittags Ankunft in Khiva

    Nach der Nacht im Teehaus lohnt sich früh aufstehen. Die Strecke führt erst weiter durch staubige Wüstenlandschaft, ab Nukus wird es grüner. Der Amudarja speist die Baumwollfelder mit dem benötigen Wasser, die Felder erfreuen das staubgetrocknete Auge. Dann erreichen Sie die erste Perle der Seidenstraße, Khiva! Nehmen Sie sich genug Zeit, um die fantastische Altstadt zu Fuß zu erkunden.(F/A)

  • Tag 14
    • Khiva – Buchara / 456 km

    Wüstenstraße (teils schlechter Zustand) • Amudarja • Ankunft in Buchara

    Eine lange Fahrt durch die Wüste liegt heute vor Ihnen. Mal ist die Straße gut, mal kommt man für meine kurze Strecke nur im Schritttempo vorwärts. Sie fahren in Sichtweite zum Fluss Amudarja und passieren den Chash-Kala-See. In diesem Gebiet geht Ihr Blick hinüber nach Turkmenistan, in dessen unmittelbaren Grenzgebiet Sie sich entlang bewegen. Trotz dieser Wasserquellen ist das Land trocken, Sand wird über die Straße geweht. Wie mühsam muss das Leben der Karawanen entlang der Seidenstraße gewesen sein! Und dann tauchen die Häuser von Buchara, der Edlen, auf! (F/A)

  • Tag 15
    • Buchara

    Freizeit in Buchara

     Buchara war einst eine wichtige Handelsstation. Prachtvolle Moscheen, überdachte Basare und alte Karawansereien sind ein lebendiges Zeugnis davon. Innerhalb der autofreien Altstadt ist die Luft meist ein wenig kühler als ringsum. Die mächtige Festung „Ark“ wachte über die Sicherheit der Händler. Eine Erkundung der Stadt ist einfach zu Fuß möglich, da die Wege kurz und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Den Abend können Sie am Labi-Hauz ausklingen lassen, einem kleinen Teich mit netten Restaurants anliegend. (F/A)

  • Tag 16
    • Buchara – Samarkand / 275 km

    Karge Hügel der Steppe • Stopp in Shakri Sabz • weite Baumwollfelder

    Die Landschaft ist auch heute steppenartig. Die Herden der Nomaden sind nun schon ein gewohnter Anblick unterwegs. Manchmal fahren Sie längere Zeit durch ausgedehnte Baumwollanbauflächen. In Shakri Sabz, der Geburtsstadt von Timur, dem berühmten Herrscher im 13. Jh. in Zentralasien, empfehlen wir einen Stopp. Am Nachmittag erreichen Sie Samarkand, die legendäre Stadt an der Seidenstraße.. (F/A)

  • Tag 17
    • Samarkand

    Freizeit in Samarkand

    Samarkand gehört zu den ältesten Städten der Welt. Schon Alexander der Große ist bis hierher vorgedrungen. Wichtige Handelsstraßen treffen hier aufeinander, wo die Ebene des Serafschan Fruchtbarkeit und Wohlstand verheißt. Am berühmten Registan-Platz lag einst das Handels- und Verwaltungszentrum, umrahmt von den schönsten Moscheen, die man im Orient finden kann. Auf dem großen Basar wehen Ihnen die Düfte der Gewürze aus aller Welt um die Nase. Hier herrscht ein Betrieb, wie er zu den Glanzzeiten der Seidenstraße kaum anders gewesen ist. Tipp: den Registan-Platz bei Nacht erleben. (F/A)

  • Tag 18
    • Samarkand – Tashkent / 312 km

    Fahrt auf guten Straßen • Melonenmarkt

    Die gut ausgebaute Straße führt durch dünn besiedelte Steppen. Am Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel in Tashkent und haben anschließend die Möglichkeit Tashkents Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust zu erkunden. Taschkent ist eine grüne und wasserreiche Stadt mit vielen Parks und Springbrunnen. Auch wenn das Stadtbild heute einen eher modernen Eindruck macht, sind noch zahlreiche sehenswerte Gebäude aus den legendären Zeiten der Seidenstraße erhalten. (F/A)

  • Tag 19
    • Tashkent – Fergana / 326 km

    Kamchik-Pass (2.267 m) • viele Kurven • Fergana-Tal

    Bei der Fahrt über den Kamchik-Pass an der Grenze Tadschikistan sehen Sie zum ersten Mal die schneebedeckten Gipfel des Tianshan (Himmelsgebirge). Gespeist vom Fluss Syrdarja und eingerahmt von Tianshan und Alai-Gebirge erstreckt sich das fruchtbare Fergana-Tal auf ca. 300 km. Es ist so ausgedehnt, dass man manchmal vergisst, dass es sich um ein Tal handelt. Nach den Fahrten durch Wüsten und Steppen ist der Anblick so vieler grüner Felder und Bäume eine wahre Erholung für die Augen! Am Abend erreichen Sie Fergana, die größte und wichtigste Stadt im Tal. (F/A)

  • Tag 20
    • Fergana – Sary-Tash / 296 km

    Grenze nach Kirgistan • Taldyk-Pass (3.615 m) • Pamirgebirge

    Über gute Straßen fahren Sie zur kirgisischen Grenze bei Dustlik. Nach der – hoffentlich – nicht allzu langen Grenzprozedur geht die Fahrt über Osh auf zunächst guten Asphaltstraßen hinein in das Pamirgebirge. Immer entlang an einem kleinen Gebirgsfluss (Gulcha) steigt die Straße an und windet sich schließlich in Serpentinen hinauf auf den Taldyk-Pass in 3.615 m Höhe. Sie erreichen Sary Tash, ein Winterlager der Nomaden. Neben den festen Steinhäusern stehen bis zum Wintereinbruch Jurten. Man hat sich auf die gelegentlich vorbeikommenden Reisenden eingestellt und bietet einfache Unterkünfte und Verpflegung an.(F/A)

  • Tag 21
    • Sary-Tash – Kashgar / 324 km

    Pamirgebirge • Gletscher Pik Lenin (7.134 m) • Grenze zu China

    Genießen Sie den frühen Morgen in dieser abgelegenen Gegend, wenn die ersten Sonnenstrahlen auf die Gletscher des Pik Lenin (7.134 m) fallen. Dann geht die Fahrt über eine zum Teil gut asphaltierte Straße, dem Pamir Highway, zur Grenze. Schneebedeckte Berge rahmen das weite Hochtal ein. Ein kleiner Fluss, an dessen Ufern die Nomaden ihre Ziegenherden weiden, schlängelt sich durch die Mitte des Tals. Dann scheint sich das Tal zu schließen und Sie erreichen die Grenzabfertigung am Irkeshtam-Pass (2.940 m). Hier bilden sich lange LKW-Schlangen, Sie fahren aber daran vorbei bis vor zum Schlagbaum. Die Grenzabfertigung ist umständlich und langwierig. Ihr chinesischer Reiseführer erwartet Sie schon und hilft an der Grenze. Die Fahrt bis Kashgar zieht sich danach hin durch bizarre Lößlandschaften, bis Sie schließlich Ihre erste Station in China erreichen. (F/A)

  • Tag 22
    • Kashgar

    Formalitäten im Verkehrsamt

    Tag 23 - Kashgar - Stadtbesichtigung 11

    Heute fahren Sie gemeinsam zum chinesischen Verkehrsamt, wo Ihre Wagen geprüft werden. Nachdem hier alle Formalitäten erledigt sind, erhalten Sie Ihren chinesischen Führerschein und Nummernschild. Ihre einheimischen Reisebegleiter sind immer dabei und unterstützen Sie bei allen Fragen. Kashgar ist eine große Oase am Rand der Taklamakan-Wüste und die Drehscheibe der Seidenstraße. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, in diesen faszinierenden Knotenpunkt früherer Handelswege einzutauchen. Hier trafen schon vor Hunderten von Jahren die Händler aus dem Osten auf die aus dem Süden (Indien) und die aus dem Westen (Zentralasien). Diese intensiven Handelsbeziehungen spiegelt auch der Basar wider. Jeden Tag herrscht hier ein lebhaftes Gedränge, wird gehandelt und diskutiert. Besichtigen Sie das Abak Hodscha-Mausoleum mit dem Grab der Duftenden Konkubine, hier wird der architektonische Zusammenhang mit Indien deutlich. (F/A)

  • Tag 23
    • Kashgar

    Freizeit

    Nach den vielen anspruchsvollen und intensiven Tagesetappen haben Sie heute Zeit, um sich Kashgar nach Ihren eigenen Vorstellungen anzusehen, oder Ihr Auto für die bevorstehenden Fahrten fit zu machen. (F/A)

  • Tag 24
    • Kashgar – Hotan / 520 km

    Wüstenstraße • Oasen der südlichen Seidenstraße • Königstadt Yarkant

    0927 Dunhuang 69

    Auf der Route der südlichen Seidenstraße fahren Sie entlang der Taklamakan-Wüste von Oase zu Oase. Weit geht der Blick über die steinige Ebene. Die Oasen kündigen sich durch die typischen uigurischen Pappeln an. Ein größerer Ort unterwegs ist die alte Königstadt Yarkant (Shache), ein weiterer bedeutender Handelsort der Seidenstraße. Häufig begegnen Ihnen unterwegs die Einheimischen mit ihren Eselskarren und Schafsherden. Die Straße ist mal gut, mal fast eine Piste. Deutlich können Sie sehen, welche Anstrengungen unternommen werden, die Wüste aufzuforsten und die Dünen zurückzudrängen. Ihr Ziel für heute ist Hotan, ein uraltes Zentrum der Seidenherstellung. Der Name der Stadt wird auch Khotan, Hetian oder antik Yutian geschrieben. Der Ort war Anfang des 20. Jh. Ziel zahlreicher archäologischer Expeditionen. Besuchen Sie hier am späten Nachmittag den lokalen Basar.(F/A)

  • Tag 25
    • Hotan – Qiemo / 610 km

    Sandwüste • Oasenstädte • Märkte

    Immer wieder beeindrucken unterwegs die Oasen mit ihren grünen Feldern und den bunten Märkten. Sie haben Gelegenheit für zahlreiche Fotostopps, bei denen Sie die sehr orientalische Atmosphäre einfangen können. Schade, dass man die Düfte der exotischen Gewürze nicht fest halten kann! Die Straße ist gut und Sie können heute mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90-120 km/h rechnen. Da bleibt genug Zeit für Spaziergänge in die Wüste und Begegnungen mit den Einheimischen. Die Zeit scheint seit Jahrhunderten stehen geblieben zu sein, hier auf der südlichen Seidenstraße.(F/A)

  • Tag 26
    • Qiemo – Huatugou / 603 km

    Wüstenstraße • tlw. Piste • Ankunft in Huatugou

    Die Straße bleibt weiterhin gut befahrbar. Die Eintönigkeit der Wüste wird spürbar. Wie mögen sich die Karawanenführer in den Glanzzeiten der Seidenstraße gefühlt haben, wenn sie Wochen für diese Strecke benötigten? Auf dem Weg nach Dunhuang verlassen Sie heute auf guter Straße die Provinz Xinjiang und erreichen den äußersten Westen der Provinz Qinghai. Die Straße windet sich hinauf auf das Tibetische Hochplateau. Spärlich bewachsene Ebenen wechseln mit kleinen Orten und Bergen des Altun Shan ab.(F/A)

  • Tag 27
    • Huatugou – Dunhuang / 538 km

    Fahrt durch die Berge des Altun Shans • Ausläufer der Wüste Gobi

    Ein weiterer langer Fahrtag steht heute auf dem Programm. Berge und hohe Sanddünen prägen die Landschaft. Je nach geografischer Auslegung erreichen Sie damit nun die Wüste Gobi. Ihr Ziel ist Dunhuang, eine quirlige Oasenstadt und wichtiger Handelsknotenpunkt. In einem schönen Hotel haben Sie Gelegenheit, sich zwei Tage von den staubigen Wüstenfahrten und den Nächten im Zelt zu erholen. (F/A)

  • Tag 28
    • Freizeit in Dunhuang

    Freizeit in Dunhuang

    Bild 26

    Optional führt Sie ein Ausflug zu den spektakulären Buddha-Grotten von Mogao etwas außerhalb von Dunhuang. Zwischen dem 4. und dem 12. Jh. wurden hier zahlreiche Höhlen, Skulpturen und Tempel in eine steile Felswand geschlagen. Die bunten Fresken, mit denen die Höhlen ausgeschmückt wurden, erzählen vom geistlichen aber auch vom täglichen Leben entlang der Seidenstraße. Schon 1987 wurden die Mogao-Grotten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die hohen Sanddünen der Wüste können Sie danach von Oben entdecken und haben die Möglichkeit, diese mittels eines Flugdrachen aus der spektakulären Vogelperspektive zu sehen.(F/A)

  • Tag 29
    • Dunhuang – Jiayuguan / 425 km

    Reste der Großen Mauer bei Jiayuguan

    Die Straße ist gut und führt hinein in den sog. Hexi-Korridor, der ein bedeutender Durchgang vonXinjiang über die Provinz Gansu in das chinesische Herzland ist. Für die Karawanen der Seidenstraße gab es keine Alternative. Die Bedeutung wird unterstrichen durch den Bau der Großen Mauer, die sich bis Jiayuguan zieht. Schon bevor Sie Jiayuguan erreichen, sehen Sie immer wieder Mauerreste aus Lehmziegelwerk, die man heute für Ausläufer der Großen Mauer hält. In Jiayuguan empfiehlt sich der Besuch der großen Festung zum Schutz des westlichen Endes der Großen Mauer sowie die sog. Hängende Mauer.. (F/A)

  • Tag 30
    • Jiayuguan – Zhangye / 224 km

    Gebirgige Landschaft • Klare Flüsse • Buddha von Zhangye

    Je weiter Sie in Richtung Osten fahren, desto mehr verändert sich die Landschaft. Berge mit roten Felshängen, schmale Täler mit klaren Flüssen und kleine Felder sind typisch. Schließlich erreichen Sie Zhangye, das sich im engsten Teil des Hexi-Korridors befindet und seit uralten Zeiten Durchzugsgebiet der Karawanen der Seidenstraße war. Marco Polo verbrachte ein ganzes Jahr in Zhangye. In Zhangye besuchen Sie einen der größten (34,5 Meter) liegenden Buddhas der Welt. (F/A)

  • Tag 31
    • Zhangye – Lanzhou / 509 km

    Gelber Fluss • Gute Straßen • Lehmgelbe Dörfer • Ankunft in Lanzhou

    Die Fahrt führt heute den berühmten Gelben Fluss entlang. Die gelben Lehmböden am Oberlauf geben ihre Erde an den Fluss ab, der daher seinen Namen hat. Er ist der zweitgrößte Fluss Chinas. Für die Wirtschaft ist er allerdings nicht bedeutend, weil die lehmigen Wassermassen und der niedrige Wasserstand die Schiffbarkeit in weiten Teilen verhindern. An einem alten Übergang über den Fluss liegt Lanzhou, Hauptstadt der Provinz Gansu und eine lebhafte Millionenstadt. Spätestens seit dem 1. Jahrtausend vor Chr. war Lanzhou eine bedeutende Flussquerung der Handelskarawanen. (F/A)

  • Tag 32
    • Lanzhou – Xi‘an / 654 km

    Fahrt durch die Obstgärten Chinas • Landstraße

    Bei Lanzhou wendet sich der Gelbe Fluss nach Nordosten. Sie verlassen das Flusstal und fahren direkt nach Osten. Dabei gilt es, eine Höhe von 3.300 m zu überwinden. Da kann es schon mal etwas kühl werden. Es ist die Zeit der Apfelernte. Bauern verkaufen ihre Äpfel am Straßenrand, hochbeladene Lastwagen transportieren die Früchte in die Städte. Dann erreichen Sie die Hauptstadt der Provinz Shaanxi und alte Kaiserstadt Xi‘an. (F/A)

  • Tag 33
    • Xi’an

    Freizeit in Xi‘an

    Xi’an verfügt über eine der vollständigsten Stadtmauern Chinas. Sie ist unglaubliche 14 km lang und mit zahlreichen mächtigen Stadttoren versehen. Eine spektakuläre Kulisse! Ein kulturelles Highlight ist die Besichtigung der berühmten Terrakotta-Armee. Seit 1974 wurden vor den Toren Xi’ans mehr als 8.000 tönerne Soldaten, Akrobaten und Beamte ausgegraben. Diese hatte sich der erste Kaiser von China Qin Shihuang vor 2.200 Jahren als Wachen und als Begleitung vor seinem Grabhügel aufstellen lassen. In den Gesichtern der Figuren spiegeln sich die Völker der Seidenstraße wider.(F/A)

  • Tag 34
    • Xi‘an – Luoyang / 385 km

    Fahrt durch abwechslungsreiche grüne Landschaften • Luoyang

    Xi’an bzw. das alte Chang’an war der zentrale Ausgangs- und Endpunkt der Seidenstraßenkarawanen.Von hier aus zog so manche Karawane weiter nach Peking oder auch nach Süden. Sie fahren durch eine grüne hügelige Landschaft nach Luoyang in der Provinz Henan. Luoyang war kaiserliche Residenz von neun Dynastien (ca. 1000 v. Chr. bis 960 n. Chr.) und birgt noch heute eine Geschichte voller Glanz und Ruhm. Vor allem die Longmen-Grotten mit Tausenden von Buddha-Figuren aus der Tang-Zeit und das berühmte Shaolin-Kloster zeugen von der Blüte des chinesischen Buddhismus. (F/A)

  • Tag 35
    • Luoyang – Xuchang / 167 km

    Shaolin-Kloster • Heisse Quellen von Xuchang

    Shaolin Moenche

    Nach einer kurzen Fahrt durch das Songshan-Gebirge fahren Sie beim Shaolin-Kloster, das berühmt wurde durch seine im Kampfsport geübten Mönche, vorbei. Hier können Sie die ausgedehnte Klosteranlage und den Kampfsportschülern beim Training zusehen. Sie kommen schließlich in Xuchang an, wo ein Hotel mit angenehmen Spa-Möglichkeiten Sie erwartet. (F/A)

  • Tag 36
    • Xuchang – Nanjing / 580 km

    Autobahnfahrt • Yangtze • Ankunft Nanjing

    Auf Autobahnen fahren Sie durch die zentralchinesische Landschaft nach Nanjing, der „Südlichen Hauptstadt“. Die Stadt erstreckt sich auf beiden Ufern des Yangtze, der hier schon fast sein Mündungsdelta erreicht hat und enorm breit ist. Die Altstadt befindet sich auf der rechten Seite des Flusses. Hier empfiehlt sich die Besichtigung der Altstadt und des alten Konfuzius-Tempels ebenso, wie das bekannte Haus von John Rabe. (F/A)

  • Tag 37
    • Nanjing – Shanghai / 310 km

    Zieleinfahrt in Shanghai

    Heute stehen die letzten 310 km auf dem Programm. Dann haben Sie es geschafft, nach 13.000 km erreichen Sie die Metropole am Huangpu: SHANGHAI! Was für eine pulsierende Stadt, Sinnbild für die unglaubliche Dynamik Chinas. Sie fallen sich glücklich in die Arme, gemeinsam haben Sie das Abenteuer gemeistert. You did it!

    (F/A)

  • Tag 38
    • Shanghai

    Verschiffung • Abschiedsessen

    Dieser letzte Tag steht ganz im Zeichen der Verschiffung. Auf einer letzten Fahrt geht es zum Shanghaier Hafen. Es folgen die Ausfuhrformalitäten sowie die Verschiffung der Fahrzeuge. Auch hier gilt es noch einmal Formulare auszufüllen und geduldig zu warten. Am Abend treffen Sie sich als mittlerweile eingeschworene Gruppe ein letztes Mal zum gemeinsamen Abschiedsessen. Es ist an der Zeit, auf das bestandene Abenteuer anzustoßen. You made it! (F/A)

  • Tag 39
    • Shanghai

    Individuelle Heim- oder Weiterreise

    Das Abenteuer findet sein Ende und Sie begeben sich auf Ihre individuelle Heimreise, oder Sie gönnen sich eventuell noch ein Verlängerungsprogramm in China. (F)

Enthaltene Leistungen

  • Fahrzeugverschiffung per Container von Shanghai nach Hamburg für PKW ohne Anhänger
  • Alle Übernachtungen in Hotels und einmal im Teehaus mit Frühstück und Abendessen laut Programm
  • Hotelparkplatzkosten
  • Deutsch- oder englischsprachige Reiseleitungen je Land im eigenen Begleitfahrzeug ab Weißrussland bis Kirgistan
  • Deutschsprachiger China Tours-Reiseleiter in China
  • Sämtliche regulären Visakosten
  • Unterstützung bei Ein- und Durchreisegenehmigungen
  • Chinesisches Nummernschild und 2 chinesische Führerscheine je Team
  • Insassen- und Verkehrsunfallversicherung für China
  • Chinesische Handy SIM-Karte mit Startguthaben
  • Garmin Navigationsgerät mit Streckendokumentation und Walkie-Talkie pro Auto (leihweise)
  • Roadbook und Startnummernbeklebung
  • T-Shirts, Kapuzenpullover und Caps
  • Pro Team ein China Tours-Reiseführer
  • Reisesicherungsschein

Extras

  • Internationaler Rückflug ab Shanghai
  • KFZ-Versicherung (obligatorische Haftpflicht-Versicherung, Grüne Karte)
  • Reiserücktritts-, Reiseabbruchversicherung sowie Auslandsreisekrankenversicherung
  • Transportversicherung für Verschiffung von China nach Hamburg
  • Zoll-und Einfuhrgebühren der Verschiffung
  • Treibstoffkosten (ca. € 2.000 pro Fahrzeug als Richtwert)
  • Mautgebühren außerhalb Chinas (ca. € 250,- pro Fahrzeug)
  • Mautgebühren in China (ca. € 450,- pro Fahrzeug)
  • Eintrittsgelder für Besichtigungen
  • Leichter Schlafsack für Teehaus
  • Nicht genannte Mahlzeiten und alle Getränke
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder

Zusätzliche Informationen

Termin & Preise
01.05. - 08.06.2019

Teampreis für 2 Personen im Auto im DZ:  € 21.900,-*
Preis pro Person im 2er Team im DZ:         € 10.950,-*
* Einzelzimmeraufschlag:  € 1.990,-

Einzelfahrerpreis im EZ:  € 18.500,-

Preise für weitere Mitfahrer und Teilstrecken auf Anfrage

Teilnehmerzahl
min. 5, max. 15 Teams (Autos), teilnahmeberechtigt sind Fahrzeuge jeden Alters und Typs.

Nennungsschluss
31.01.2019

Ihre Hotels
Komfortable 3 bis 5-Sterne Hotels

Ihre 8 bereisten Länder
Deutschland, Polen, Weißrussland, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan & China

Hotel- und Programmänderungen bei vergleichbarem Leistungsumfang vorbehalten. Für diese Reise gelten neben den China Tours ARB ergänzende ARB.