Der Tourismus in China wächst rasant. Dementsprechend wachsen auch die „Nebenwirkungen“ naturgemäß mit. Wir beobachten diese genau und optimieren auf Grund dessen unsere Chinareisen laufend. Als Beispiel zeigen wir Ihnen hier einige übliche Reiseprogramme, die Sie bei China Tours nicht finden werden.
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Für das traditionelle Essen vermeiden wir den Besuch in diesem Restaurant, das als „Geburtsstätte“ der Peking-Ente gilt. Von den Einheimischen längst gemieden, wird es jedoch weiterhin in fast jedem Reise- führer vorgestellt. Von außen bombastisch, bietet dieses Haus Platz für 2.000 Personen. Man setzt dort auf den Ruhm der Vergangenheit anstatt auf Service und Qualität. Folglich ist das Personal „bemüht“, jede Gruppe wie ein „Fließband-Modul“ zu behandeln und so schnell wie möglich zu bedienen, um Platz für die nächste zu schaffen. Es gibt in Peking jedoch genug Peking-Enten-Restaurants, wo Sie guten Service und gutes Essen bekommen.
Sofern in den Reiseprogrammen von China Tours nicht explizit erwähnt, ist diese Art der „Behandlung“ auf unseren Reisen strikt untersagt ! Sie wird jedoch zu unserem Bedauern in mehreren Städten oft von der lokalen Reisebetreuung weiterhin angeboten und wir empfehlen Ihnen, sie strikt abzulehnen. Es handelt sich um eine „Kaffee-Fahrt auf Chinesisch“. Sie werden zu einem Krankenhaus gebracht, wo Sie in einem separaten Raum abgetrennt (ohne einen realen Einblick in das normale Krankenhaus zu gewinnen) einen „Vortrag“ von einem „Doktor“ auf Deutsch hören. Anschließend wird eine „Puls-Diag- nose“ vorgenommen und es wird Ihnen viel „gute“, „gesunde“ chinesische Medizin empfohlen, die an sich jedoch wirkungslos ist. Es handelt sich dabei lediglich um sehr billige Kräutermischungen, die Ihnen überteuert verkauft werden.
Eine Besichtigung des weltberühmten ShaolinKlosters, dem Ursprungsort der asiatischen Kampfkunst, enthalten wir Ihnen selbstverständlich nicht vor. Der Besuch einer Kampfvorführung ist hier allerdings eher ernüchternd. Während der sehr kurzen Vorführung wird die meiste Zeit nebenbei erzählt, was eher langweilig auf den Zuschauer wirkt. Außerdem kann von Authentizität leider keine Rede sein. Alternativ besuchen Sie auf unseren Reisen eine Kampfvorführung in dem ca. 3 km entfernten Städtchen Deng- feng. Eine Vielzahl neuer Kampfschulen und einige der Schulen aus Shaolin sind hierher umgesiedelt. Sie erhalten hier einen wesentlich authentischeren Einblick in die chinesischen Kampfkünste.
Bei unseren Gruppenreisen nach Hongkong verzichten wir bewusst auf ein Essen auf dem schwimmen- den „JumboKingdomBoot“. Das schwimmende Restaurant von Hongkong ist zwar weltberühmt, doch ist der Speisesaal sehr groß und meist hoffnungslos überfüllt, so dass man schnell das Gefühl einer Massenabfertigung bekommt. Zudem ist es sehr laut und wenig originell.
Mittlerweile ist auch die Fahrt auf den „Schneeberg des Jadedrachens“ bei einem Lijiang-Besuch für jeden Besucher ein Muss geworden – und auf den einzelnen Terrassen tummeln sich Unmengen von Touristen, so dass die Atmosphäre des gewaltigen Bergmassivs kaum mehr zu genießen ist. Wirklich beeindruckend ist vor allen Dingen der Gesamtblick auf den schneebedeckten Berg – und den besten Blick auf die atemberaubende Szenerie hat man noch immer vom „Teich des Schwarzen Drachen“ aus.
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Wegen ihrer kulturhistorischen Bedeutung gehören sie zum Weltkulturerbe. Das Erlebnis vor Ort ist unserer Erfahrung nach aber eher enttäuschend. Der Hauptanziehungspunkt soll die Grabkammer sein, zu der ein für die Touristen gebauter, schlecht beleuch- teter Betontunnel führt. In der Kammer ist jedoch nur eine schlechte Replik des Sarges zu sehen, für dessen Besichtigung zudem kaum Zeit bleibt, denn täglich drängen riesige Menschenmassen durch die Anlage.
Einst ein traditioneller quirliger Markt, heute jedoch den modernen Gegebenheiten angepasst und marktwirtschaft lich durchorganisiert. Er hat viel von seinem orientalischen Charme verloren. Bei unseren China Rundreisen in diese Region haben wir dafür die Südroute im Programm, auf der Sie noch viel schönere und authentischere Basare erleben, falls Sie am Sonntag nicht gerade in Kashgar sind.
Für Chinesen ist der Westsee ein absolut legendärer Ort. Aber für Touristen aus Europa hat er nicht diese Bedeutung und Anziehungskraft. Trotzdem ist ein Besuch des Westsees in dieser Stadt ein Muss. Eine Bootsfahrt in den überladenen Touristenbooten ist aber eine schlechte Wahl. Die Boote sind groß und meistens überfüllt, so dass man sich nicht besonders wohl fühlt. Eine gute Alternative hierzu sind die wunderschönen Spaziergänge entlang der Dämme des Seeufers oder das Mieten eines kleine Holz- bzw. Ruderbootes, mit dem man den See auf eigene Faust erkunden kann.

