Das Sichuanbecken (Tag 1 - 3)
Ausgangspunkt ist Chengdu, das seit mehr als
2.000 Jahren ein wichtiges Handelszentrum
für den Handel mit Tee und Salz zwischen
Tibet und China ist. Der buddhistische
Wenshu-Tempel, der mitten in der Altstadt
Chengdus liegt, ist von großer Bedeutung für
die Gläu-
bigen. In den Bergen bei Chengdu
findet man noch Panda-Bären, ein Wahrzeichen
Chinas, die in der von Ihnen besuchten
Aufzuchtstation liebevoll gehegt und gepflegt
werden.
_
Die alte Teestraße (Tag 3 - 7)
Ya’an ist der erste Stopp auf der alten Tee-
straße
nach Tibet. Aus Ya’an kommt der aro-
matische
Ziegeltee, der vor allem in Tibet sehr beliebt
ist. Die Luding-Brücke, eine Eisenket-
ten-Hängebrücke aus dem 18. Jh. mit mehr als
100 m Spannweite, beeindruckt als technische
Meisterleistung inmitten einer überwältigenden
Flusslandschaft. Sie führt über den
Dadu-Fluss, an dessen Ufer Sie nach Danba
weiter fahren. Tibetische Dörfer, die sich eng
an die steilen Berghänge klammern, und
die Wehrtürme der Qiang sind markante
Besichtigungspunkte. Diese Wehrtürme
sind bis zu 1.000 Jahre alt und dienten
den Qiang-Familien als Schutz.
_
Das Shangri La-Land (Tag 7 - 9)
Tibetische Dörfer und Klöster, malerisch ge-
legene
Seen, beeindruckende schneebedeckte
Gebirgszüge prägen die nächsten Tage.
Im Naturschutzgebiet Yading, einer auf fast
4.000 m hoch gelegenen Landschaft, wird von
vielen Tibetern als das Zentrum des sagen-
umwobenen
Shangri La-Landes vermutet.
Beherrscht wird die Landschaft von den „drei
heiligen Schneebergen“, die in der Mythologie
der Tibeter eine große Rolle spielen. Kleine
Wanderungen in der klaren Luft vertiefen
die Eindrücke von der atemberaubenden
Land-
schaft und den alten Tempeln.
_
Drei Städte, drei Kulturen (Tag 9 - 14)
Nach einer Fahrt über abgelegene Täler und
Hochgebirgspässe erreichen Sie Zhongdian
(3.500 m) in der Nachbarprovinz Yunnan.
Diese Stadt erhielt im Jahr 2001 den offiziellen
Namen „Shangri La“.
Zhongdian, Lijiang und Dali sind mit ihren
wun-
derschönen Landschaften und bunten
Märkten weitere Höhepunkte Ihrer Reise.
Tibeter, Naxi, Lisu und Yi haben den Städten
und Tempeln ihr einzigartiges Aussehen gegeben.
Sie besuchen das Pudacuo-Naturreservat
bei Zhongdian mit ausgedehnten Nadelwäldern
und klaren Seen. Lijiang mit seiner gut
erhaltenen Altstadt ist die Heimat der Naxi,
deren Kultur sehr an das alte China der Tang-
Zeit erinnert. Dali hat sich mit seiner fast
kompletten Stadtmauer und den autofreien
Straßen die Ruhe einer Provinzstadt erhalten.
Überall begegnen Ihnen beim Besuch kleiner
Dörfer gastfreundliche Einheimische, die Sie
auch mal in ihre Küche und Wohn-
zimmer
schauen lassen.
_
Bizarrer Steinwald (Tag 14 - 17)
Ihre Fahrt endet in Kunming, „der Stadt
des ewigen Frühlings“ und der Hauptstadt
Yunnans, wo Sie u. a. noch ein Naturwunder,
nämlich die bizarren Felsformationen des
Steinwaldes, erleben.
Die Reise stellt wegen der Fahrten auf
abge-
legenen Hochgebirgsstraßen und der
Über-
nachtung in einfachen Unterkünften eine
besondere Erfahrung abseits der Touristen-
pfade
dar und fordert an einigen Tagen den Verzicht
auf den gewohnten Komfort. Sie werden
jedoch vielfach mit großartigen Landschaften
und einmaligen Erlebnissen entschädigt.
zum Reiseablauf