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Ihre Reise: Die Tee- und Pferdestraße

Auf alten Karawanenwegen durch den Osthimalaya

Reiseverlauf:

1. Tag: Deutschland – Chengdu

Flug nach Chengdu (über Amsterdam, Flugzeit ca. 10 Std.)

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2. Tag: Chengdu

Gegen Mittag landen Sie in Chengdu. Nach Erledigung der Einreise- und Zollformalitäten empfängt Sie Ihr Reiseleiter und fährt mit Ihnen zum Hotel. Der Nachmittag steht Ihnen für erste Erkundungen in der Hauptstadt Sichuans zur Verfügung. Zwischen vielen modernen Hochhäusern finden Sie immer wieder kleine Parks und Teehäuser, die zur Rast und zum Schauen einladen.

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3. Tag: Chengdu – Kangding (F/M/A)

Nach dem Frühstück brechen Sie auf in den Osthimalaya. Die ersten Berge unterwegs erscheinen Ihnen zunächst nicht viel höher als Hügel. Eine kurze Rast im Dorf Shangli, das einst eine Poststation war, lässt Sie die Atmosphäre eines uralten Handelsposten spüren.

Bis Ya’an führt die Straße auf alten Karawanen-
wegen in die Berge hinein. Das günstige Klima und die frische Luft lassen einen der berühm-
testen Tees Chinas wachsen: den Ziegeltee.
Im Museum der Tee- und Pferdestraße erfahren Sie mehr über die Geschichte und das müh-
selige Leben der Karawanen. Auch Sie sind eingeladen, von diesem Tee, den die Einheimischen gerne mit Yak-Butter gemischt trinken, zu probieren.

Am Abend erreichen Sie Kangding (2.180 m), einen zentralen Anlaufpunkt für die Karawanen und für Pilger aus allen Himmelsrichtungen. Hier erleben Sie ein buntes Gemisch von Kulturen und Völkern. Tibetisch-buddhistische Tempel stehen neben konfuzianischen Schulen und auch eine christliche Kirche fehlt nicht.

(358 km/ ca. 6 Stdn.)

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4. Tag: Kangding – Luhuo (F/M/A)

Über eine schmale, teilweise unbefestigte Straße fahren Sie hinauf in das Grasland von Tagong. Bei schönem Wetter haben Sie einen Ausblick weit über die grüne Ebene, über der der Gipfel des Minya Gongga (7.556 m) thront. Alte Tempel und bunte Gebetsfahnen markieren den Weg der Karawanen. Wie die Pilger seit alten Zeiten machen Sie einen Stopp am bedeutenden Tagong-Kloster der tibetischen Shakya-Schule. Die weite Gebirgslandschaft mit den kleinen Dörfern und den Nomaden mit ihren Herden bieten immer neue interessante Fotomotive. Am Nachmittag erreichen Sie den kleinen Ort Luhuo (3.200 m), wo sich die Häuser der Tibeter eng an einen Berghang schmiegen.

(256 km/ ca. 7 Stdn.)

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5. Tag: Luhuo – Kasa-See – Garze (F/M/A)

Die Straße windet sich hinauf und hinunter durch malerische Hochtäler. Die Dörfer mit ihren Obstgärten und Weizenfeldern sind deutlich von ihren tibetischen Bewohnern geprägt. Hin und wieder halten Sie an den Bergpässen an, an denen bunte Gebetsfahnen und Om-Steine eine sichere Reise beschwören. Schließlich gelangen Sie zum Kasa-See auf 3.500 m Höhe, wo Ihnen die fantastische Gebirgslandschaft den Atem raubt. Der See ist den Tibetern heilig und ein Stopp hier gehörte zu den Traditionen der Karawanen. Atmen Sie bei einem kleinen Spaziergang die kristallklare Luft und sinnen Sie dem abenteuerlichen Leben der einstigen Karawanenführer nach. Eine kurze Fahrt bringt Sie nach Garze (3.300 m), einst ein wichtiges Tee-Handelszentrum.

(97 km/ ca. 3 Stdn.)

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6. Tag: Garze – Yilhun Lhatso-See – Derge (F/M/A)

Am Morgen brechen Sie auf nach Derge. Entlang alter Straßen fahren Sie zum Gletschersee Yilhun Lhatso, der auch Xinlu Hai genannt wird. Auch dieser See gilt als heilig, was man in dieser grandiosen Landschaft sehr gut nachempfinden kann. Eine ca. zweistündige Wanderung am See gibt Ihnen die Gelegenheit, in die Fußstapfen der Pilger zu steigen und sich ein wenig zu entspannen.

Über den Paß Thola (5.050 m), der einer der höchsten Gebirgspässe auf dieser Reise ist, erreichen Sie das Yala Tal und schließlich Derge (3.300 m). Hier ist die Heimat der stolzen Khampa-Tibeter, die sich eigene Traditionen und Freiheiten erhalten haben. Derge war neben Lhasa und Xiahe (Provinz Gansu), eines der drei wichtigsten antiken tibetischen Zentren. Es ist Ihre letzte Station dieser Reise in Sichuan, bevor Sie Tibet erreichen. Zwei Übernachtungen in dem Ort bieten Ihnen die Möglichkeit, sich ein wenig auszuruhen und den ersten Teil der Reise Revue passsieren zu lassen.

(205 km/ ca. 6 Std.)

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7. Tag: Derge - Garze (F/M/A)

Die berühmte Derge-Druckerei, welche in Kham ein hohes Ansehen genießt, da hier seit mehr als 270 Jahren religiöse, geschichtliche und medizinische Bücher gedruckt werden, ist das Zentrum des Ortes. Wie wichtig heute noch der Druck der alten Schriften und die Weitergabe uralter Weisheiten und auch Heilmethoden sind, machen Ihnen die Pilger deutlich, mit denen Sie zusammen die Gebetsmühlen drehen können, wenn Sie das Gebäude und den angeschlossenen Tempel umrunden.

Nachmittags besuchen Sie das Gengqing-Kloster des Shakya-Ordens. Hier gibt es auch ein Krankenhaus in dem alte traditionelle Heilmethoden erhalten und angewandt werden, die den Menschen in den einsamen Bergre-
gionen so manches Mal das Leben erhalten haben. Anschließend fahren Sie zurück nach Garze. (205 km/ ca. 6 Std.)

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8. Tag: Garze – Rangtang (F/M/A)

Über weite Hochtäler mit ausgedehnten Weiden der Yaks geht die Fahrt nach Sethar (Seda). Hier befindet sich ein Zentrum der Buddhistischen Lehre mit vielen kleinen Klöstern, die Tausende von Studenten beherbergen. Erstaunlich viele buddhistische Nonnen werden Ihnen unterwegs begegnen. Hier erfahren Sie ganz nahe das einst „versteckte und unbekannte" Tibet, in das noch bis Mitte des 20. Jh. sich nur Pioniere und Abenteurer wagten. In Rangtang besuchen Sie das Kloster der Jonangpa-Schule. In diesem abgelegenen Gebiet hat sich der tibetisch-buddhistische Orden Jonangpa erhalten, von dem es nur noch wenige Klöster und Mönche in Sichuan und Gansu gibt. Das Bangtuo-Kloster der Nyingma-Schule, das etwas außerhalb am malerischen Zequ-Fluss liegt, besuchen Sie und bewundern die schönen alten mit Lehrreden verzierten Steine rund um das Kloster.
(316 km/ ca. 8:30 Std.)

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9. Tag: Rangtang – Danba (F/M/A)

Durch die wilde Landschaft fahren Sie zunächst zum Zengke Kloster des Kagyüpa-Ordens. Auffallend sind die 3 neunstöckigen Steintürme. Viele der Dörfer entlang der Route weisen solche Wehrtürme auf. Bei Gefahr versammelten sich die Bewohner auf den Türmen und beschossen ihre Feinde mit Pfeilen. Auf einer kleinen Straße mit zahlriechen Kurven fahren Sie hinauf zum Dorf Jiaju. Von der Höhe haben Sie einen beeindruckenden Blick auf die bunten Häuser der Einheimischen und weit über das Tal. Die Menschen sind sehr neugierig auf die Fremden, die nur selten zu dem Dorf kommen, und laden gerne in ihr Wohnzimmer ein. Das Tal, in dem Danba liegt, ist eines der schönsten im Osthimalaya mit zahlreichen kleinen Dörfern, grünen Weiden und Streuobstwiesen.
(301 km/ 7:20 Std.)

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10. Tag: Danba – Chengdu (F/M/A)

Durch enge Täler und viele Dörfer mit steinernen Wachtürmen, die teilweise bis zu 1000 Jahre alt sind, geht die Fahrt langsam hinaus aus den Bergen. Sie machen einen Stopp in dem uralten schönen Dorf Suopo und besuchen die Katholische Kirche von Dengcigou, die eine interessante Mischung von chinesischen und westlichen Architekturelementen darstellt. In diesem Gebiet haben katholische Missionare Mitte des 19. JH. zum ersten Mal Panda-Bären gesehen und die Kunde von diesen markanten Tieren nach Europa gebracht. Das Naturschutzgebiet Fengtongzhai ist besonders für die Pandas eingerichtet worden. Schließlich erreichen Sie Chengdu, wo Sie sich in einem guten Hotel nach den abenteuerlichen Fahrten der letzten Tage ein wenig erholen können.
(422 km/ 8:30 Std.)

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11. Tag: Chengdu – Lhasa (F/M/A)

Erstes Ziel heute ist die Aufzucht- und Forschungsstation für den Großen Panda. Sie können die markanten Tiere hier in großzügigen Gehegen inmitten von Bambuswäldern beobachten und erhalten einen Einblick in die schwierige Aufzucht und Erhaltung der Art.
Nach dem Mittagessen fahren Sie zum Flughafen und fliegen nach Lhasa, wo Sie herzlich von Ihrem Reiseleiter empfangen werden und zu Ihrem Hotel fahren.

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12. Tag: Lhasa (F/M/A)

Hoch über Lhasa thront der Potala-Palast, das Wahrzeichen der Stadt und Anziehungspunkt für Touristen und Pilger aus der ganzen Welt. Sie ersteigen die vielen Treppen und sehen die ehemaligen Wohnräume des Dalai Lamas. Die Höhe von 3.650m macht sich kaum bemerkbar, da Sie sich in den letzten Tagen überwiegend in großen Höhen aufgehalten und Sie sich an die höhe akklimatisiert haben. Nach dem Mittagessen besuchen Sie den Jokhang-Tempel, religiöses Zentrum der Tibeter. Der Duft der Räucherstäbchen und der Klang der Gongs und Trommeln erfüllt die Luft, wenn Sie sich mit den Pilgern den heiligen Hallen nähern. Drehen Sie zusammen die Gebetsmühlen und lassen Sie die Atmosphäre auf sich wirken. In den kleinen Gassen des Barkhor Marktes, der sich entlang der alten Pilgerstraße hinzieht, können Sie sich mit den Einheimischen treiben lassen.

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13. Tag: Lhasa (F/M/A)

Das weite Hochtal von Lhasa ist seit jeher Zentrum der tibetischen Kultur. Mit den Karawanen kamen immer auch Pilger aus allen Himmelsrichtungen in das Tal mit seinem angenehmen Klima. Rund um die Stadt und den Jokhang-Tempel haben sich im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Klöster angesiedelt. Etwas außerhalb liegt das Kloster Drepung aus dem 15. Jh. das einst das größte und mächtigste Kloster der Gelugpa-Schule war. Es ist eines der wenigen Klöster, das nicht während der Kulturrevolution zerstört wurde und beherbergt heute wieder fast 1000 Mönche. Nach der ausführlichen Besichtigung fahren Sie weiter zum Sommerpalast des Dalai Lamas: Norbulingka. Ein Spaziergang durch den schönen Park und die alten Gebäude ist eine angenehme Pause, bevor es zum Kloster Sera weitergeht. Dieses Kloster, das gleichfalls der Gelugpa-Schule angehört, war eine berühmte Lehranstalt für das Studium des Tantra.

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14. Tag: Lhasa – Basum Tso See (F/M/A)

Von Lhasa fahren Sie auf dem Sichuan - Tibet Highway zum Basum Tso See. Der offiziellen Geschwindkeitsbegrenzung gemäß ist das Tempo gemäßigt. So haben Sie viel Zeit, die großartige Gebirgslandschaft zu bewundern. Unterwegs besichtigen Sie das bedeutende Kloster Gandan. Es ist das wichtigste Kloster der Gelugpa-Schule und wurde 1409 von dem Gründer Tsongkapa gebaut. Der Basum Tso See liegt meistens ruhig im weiten Tal von schneebedeckten Gipfel umgeben. Tiefe Wälder finden sich an den Ufern. Ihr Gasthaus liegt auf 3.500m inmitten dieser filmreifen Kulisse.
(450km/ ca. 7 Std.)

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15. Tag: Basum Tso-See - Nyingchi (F/M/A)

Der Basum Tso-See (3.500m) ist der heilige See der Nyingma-Schule. Mitten in dem grünen Wasser des Sees liegt das Inselkloster Tsodzong, dessen Mönche Sie mit ihrer Ruhe und Würde beeindrucken werden. Während einer kleinen Wanderung am Seeufer begegnen Sie den Pilgern, genießen die Frische der Luft und tauchen ein in die mystische Atmosphäre der Landschaft.
Weiter fahren Sie entlang einem Fluss nach Xiuba, wo Sie die tausend Jahre alten Wehrtürme erkunden. Kämpfe zwischen den einzelnen Völkern und um die reichen Karawanen und Handelspunkte gab es viele. Dagegen schützten nicht nur diese markanten Türme sondern auch so manches Kloster mit seinen dicken Mauern. Abends erreichen Sie Nyingchi (2.900m), das idyllisch am Niyang-Fluss liegt.
(130km/ ca. 2 Std.)

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16. Tag: Nyingchi (F/M/A)

Zunächst führt eine kurze Fahrt über eine unbefestigte Straße zum Kloster Buchu der Gelugpa-Schule mit seinem goldenen Dach und zum Lamaling-Tempel der Nyingma-Schule, der einer der ältesten Tempel Tibets ist und die Verschmelzung des Buddhismus mit der einheimischen Bön-Religion deutlich macht.. Der Weg geht in steilen Kurven hinauf zum Pass Seiji La ( 4.702m). Von hier haben Sie einen spektakulären Blick auf Berge, deren höchster und eindrucksvollster der Namjabarwa (7.782m) ist. Bei der Abfahrt vom Pass spüren Sie nun ein mildes, fast suptropisches Klima, das für eine üppige Vegetation, den Urwald von Lulang gesorgt hat. Auf dem Rückweg nach Nyingchi können Sie noch einmal die beeindruckende Landschaft und die kleinen Dörfer genießen.
(220km/ ca. 5 Std.)

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17. Tag Nyingchi - Chengdu (F/M/A)

Nach dem Frühstück fahren Sie hinaus zum Flughafen von Nyingchi und fliegen zurück nach Chengdu. Sie erkunden die Altstadt Chengdus mit lebhaften Straßen und alten Häusern. Bei einer Pause in einem der traditionellen Teehäuser begegnen Sie den Einheimischen und können Ihre Reise Revue passieren lassen. Zum Abschied gibt es ein Essen mit dem berühmten Sichuan-Feuertopf. Eine besondere Spezialität sind die Kräuter, die dem Essen eine eigene Note geben.

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18. Tag: Chengdu – Deutschland (F)

Transfer zum Flughafen und Flug nach Deutschland (über Amsterdam,
Flugzeit ca. 11 Std.).

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