In den äußersten Westen Chinas (Tag 1 - 3)
In Urumqi beginnt Ihre Reise an der alten
Seidenstraße am Fuße des Himmelsgebirges.
Sie tauchen in eine fremde Welt ein, geprägt
von kargen Landschaften und Oasen, Kara-
wanen
und Märkten, Moscheen und alten
Kulturdenkmälern.
Im Seidenstraßen-Museum der Stadt
werfen Sie einen ersten Blick in die Vergangenheit
– eine gute Vorbereitung auf das
kommende Abenteuer.
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Die Nordroute der Seidenstraße (Tag 3 - 6)
Es geht weiter nach Turfan, eine der bedeu-
tendsten
Handelsstationen der antiken
Seiden-
straße. Hier tauchen Sie erst so richtig
in die Geschichte ein. Die tausend Jahre alten
Ru-
inenstädte in der Wüste, die Tausend-Buddha-Grotten in den „Flammenden Bergen“,
das Emin-Minarett (eines der schönsten in
Zentral-
asien) und die fruchtbare Oase selbst,
zeugen von einer glanzvollen Vergangenheit
vor der Kulisse des himmelhohen Tianshan,
dem Himmelsgebirge (7.465 m). Eine
Bahnfahrt über den Pass und durch die
Täler des Tian-
shan bringt Sie entlang
der Nordroute der Seidenstraße zum Rand
der Sandwüste Taklamakan.
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Das Abenteuer beginnt (Tag 6 - 13)
Nach den ersten Tagen in komfortablen Hotels und auf gepflegten Straßen machen Sie
sich in Mazagtag mit Ihren Karawanenführern
und deren Kamelen vertraut. Dann beginnt
das große Abenteuer. Mit bis zu 30 Kamelen
setzt sich die Karawane in Bewegung und
Sie wan-
dern tief in das Meer der Sanddünen
hinein. Sechs Tage lang ziehen Sie durch das
Herz der Taklamakan. Die unbeschreibliche
Schönheit der Natur, das kontrastreiche Spiel
von Licht und Schatten wühlen auf, berühren das Herz. Die Einsamkeit und Stille ist ein
unbeschreib-
liches Erlebnis!
Sie legen pro Tag ca. 20 km zurück (15 km
Luftlinie). Diese Geschwindigkeit entspricht
dem üblichen Tempo von Kamelkarawanen.
Unterwegs bleibt Ihnen ausreichend Zeit für
Pausen, um die beeindruckende Landschaft
zu bewundern und zu fotografieren. Die
Tempera-
turschwankungen in der Wüste sind
enorm und können bis zu 30°C betragen. Eine
gute kör-
perliche Kondition ist deshalb sehr
wichtig. Gerne können Sie auch beim Zeltaufbau
helfen. Ein Koch bereitet abends einfache,
aber schmackhafte warme Gerichte zu, die Sie
gemeinsam am Lagerfeuer verspeisen. Auch
für ein gutes Frühstück und ein Picknick am
Mittag wird gesorgt.
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Die südliche Seidenstraße (Tag 13 - 16)
Nach gut einer Woche treffen Sie in Daheyan,
einem abgelegenen Dorf am Ende des Flusses
Kerya, auf die Jeeps, die Sie aus der Wüste
nach Khotan bringen. Auf diesem südlichen
Teil der alten Seidenstraße fahren Sie weiter in
Richtung Kashgar. Die antiken Königsstädte
Khotan und Yarkand haben sich viel von ihrer
Ursprünglichkeit bewahrt. Bunte Märkte,
freundliche Menschen und vollbeladene
Eselskarren prägen die nächsten Tage. In
alten Werkstätten und bei Begegnungen mit
Bauern erfahren Sie viel über uralte Techniken
der Seiden- und Papierherstellung.
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Kashgar, Dreh- und Angelpunkt der antiken Seidenstraße (Tag 16 - 19)
Seit Jahrtausenden treffen in Kashgar alte
Handelsstraßen aufeinander. Auch wenn
Kashgar heute ein modernes Antlitz trägt, so
spiegeln die großen Basare mit ihrem leb-
haften
Treiben, die orientalischen Handwerks-
straßen
und der ausgedehnte Viehmarkt am
Sonntag doch das Leben vieler Jahrhunderte
wieder. Id Kah-Moschee und Abak-Hodscha-
Mausoleum zeigen deutliche Einflüsse aus
Indien und Samarkand. Ein Tagesausflug zum
Karakul-See auf 3.600 m Höhe bietet eine erfrischende
Abwechslung zur Hitze der Wüste.
Malerisch am Fuße des Muztag Ata (7.546 m
hoch), dem „Vater aller Schneeberge“, gele-
gen,
funkelt der See, an dessen Ufern die Nomaden
ihre Herden weiden lassen. In Urumqi endet
Ihre erlebnisreiche Reise, von deren Abenteuern
und Abenden in der Wüste Sie sicherlich
noch lange erzählen werden.
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